"Die Mumie kehrt zurück" - Tot bleibt hier niemand
(tsch) Die Mumie kehrt zurück - nicht nur im Fernsehen, sondern auch auf der großen Leinwand. Im dritten Teil der Abenteuerreihe verschlägt es Brendan Fraser in den Fernen Osten. Dort erwacht ein einst verfluchter Herrscher (Jet Li löst Arnold Vosloo als Bösewicht ab) samt seiner Terra-Cotta-Armee zu neuem Leben. Am 7. August wird "Das Grabmal des Drachenkaisers" hierzulande in die Kinos kommen. RTL versüßt nun das Warten mit der x-ten Wiederholung des zweiten Mumienschanz' (2001).
Auch hier setzte man auf mystische Kreaturen mit Welteroberungsfantasien. In Stephen Sommers ("Van Helsing") Sequel zu "Die Mumie" will Dwayne "The Rock" Johnson als staksig animierter Scorpion King d

ie Erde gut und gern 6.000 Jahre nach seiner Blütezeit mit seinen Höllenkriegern überrennen. Nur ein Problem, mit dem sich Abenteurer Rick O'Connell (Brendan Fraser), seine Frau Evelyn (Rachel Weisz) und ihr erstaunlich gewitzter Sohn Alex (Freddie Boath) herumschlagen müssen. Denn es sind vor allem die machthungrigen Anhänger von Imhotep (Arnold Vosloo), die als das Böse ausgemacht werden. Imhotep ist die Mumie und soll ebenfalls wieder auferstehen. Und nur eines steht schon nach wenigen Minuten fest: So richtig tot bleibt hier niemand.
Bei "Die Mumie kehrt zurück" erhält der Zuschauer genau das, was er erwartet: temporeiche Unterhaltung, selten unterbrochen durch ein paar Schmusereien des Sympathie-Paares und kurzatmige Dialoge. Der Rest besteht aus Spezialeffekten (weit mehr als in Teil eins),

deren Qualität jedoch äußerst unterschiedlich ist. Während die Computeranimation der Mumien ebenso gelungen ist wie die Gestaltung der Sets, muten die Flugszenen eines überdimensionalen Ballongefährts an wie eine Ausflugsfahrt von Doris Day und Rock Hudson.
Am Rande: Ganze drei Minuten dauert der Auftritt von Dwayne "The Rock" Johnson in "Die Mumie kehrt zurück". Offenbar genügend Zeit, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Denn bereits ein Jahr später bekam der Wrestling-Star ein Spin-Off auf den muskelbepackten Body geschneidert. "The Scorpion King" (2002) hieß der Sandalen-Streifen, der in den USA immerhin satte 90 Millionen Dollar einspielen konnte und den Hünen in die erste Liga Hollywoods katapultierte, wo er sich auch mehr oder weniger halten konnte: Seit Mitte Juli ist er in der Agenten-Parodie "Get Smart" im Kino zu sehen. Fans von Brendan Fraser können sich schon auf die Weihnachtszeit freuen. Der 39-jährige Schauspieler wird in der Cornelia-Funke-Verfilmung "Tintenherz" (Start: 18.12.) die Hauptrolle, den ganz besonders begabten Vorleser "Zauberzunge", spielen.
Ausstrahlung am 03.08.2008 um 20:15 Uhr auf RTL
Autor: Bernd Fetsch/teleschau - der mediendienst
Bilder:
RTL
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