Der ewige Sidekick verteidigt seinen Titel bei der "TV total Pokerstars.de-Nacht" (Donnerstag, 14.12., 22.20 Uhr, ProSieben)

(tsch) Wenn Stefan Raab am Donnerstag, 14. Dezember, 22.20 Uhr bereits zum zweiten Mal zur groß en "TV total"-Pokernacht bei ProSieben lädt, sitzt einer am Tisch, dem man nur zu gerne die Daumen drückt: Elton - der sympathische Dauerpraktikant, der sich immer mehr gegen Raabs Sticheleien zur Wehr setzt, mit ihm fast auf Augenhöhe agiert und ihn - den Alleskönner - beim letzten Zockerabend auf die Plätze verwiesen hatte ... Im Interview spricht der 35-Jährige, der mit bürgerlichem Namen Alexander Duszat heißt, seit 2003 mit Yvonne verheiratet ist und einen kleinen Sohn namens Niklas hat, über Raabs miese Bluffs, die Suchtgefahr beim Pokern und seine Rolle als ewiger Sidekick.

teleschau: Am 14. Dezember verteidigst Du Deinen Titel als Poker-Champ. Freut es Dich, dass es eine "Sportart" gibt, in der Stefan Raab noch zu schlagen ist?

Elton: Natürlich, aber es ist einfach unfassbar, welchen Ehrgeiz Stefan entwickeln kann. Beim Pokern kommt es allerdings nicht nur darauf an. Da spielen Glück und Menschenkenntnis eine ebenso große Rolle. Und weil ich ihn mittlerweile ganz gut kenne, weiß ich, wann er blufft.

teleschau: Was ist bei Stefan Raab ein totsicheres Indiz für einen Bluff?

Elton: Wenn er ein schlechtes Blatt hat, redet er wahnsinnig viel, macht Scherze, lacht. Dann kann man ruhig mitziehen ...

teleschau: Jetzt sitzt aber nicht nur Stefan Raab am Tisch, sondern auch Michael Mittermeier. Ist es schwieriger, gegen Comedians - beim ersten Mal war Bully Herbig mit von der Partie - zu zocken, die mit ihren Sprüchen nur ablenken wollen?

Elton: Ja! Normalerweise heißt es ja, man solle so wenig wie möglich reden, um sich nicht zu verraten. Bully quatschte damals aber unentwegt und trotzdem hatte ich keine Ahnug, welches Blatt er gerade auf der Hand hatte ... Da spiele ich lieber mit Leuten wie Sasha, der zwar recht früh ausgeschieden ist, aber wenigstens angenehm ruhig war, sodass man sich konzentrieren konnte.

teleschau: Mit Michael Mittermeier wird's wohl kein Deut leiser werden ...

Elton: Ich glaube, wir alle werden einen anderen Mittermeier erleben ...

teleschau: Vor wem hast Du am meisten Respekt am Tisch?

Elton: Wohl vor dem Wild-Card-Gewinner, der sich wieder online qualifizieren kann. Die Internet-Zocker kennen die Regeln in- und auswendig, haben die Kartenkonstellationen im Kopf, können dir die prozentuelle Gewinnchance ausrechnen und wissen natürlich, wie man Druck macht ...

teleschau: Aber all das nutzte dem letzten Online-Qualifikanten, der sich gegen zigtausend andere Internet-Zocker durchgesetzt hatte, auch nicht viel - bei Eurer unberechenbaren Kamikaze-Spielweise ...

Elton: Das stimmt allerdings. Du siehst im Internet nicht dein Gegenüber, seine Reaktionen, seine Bluffs. Darüber hinaus ist es das Schlimmste, gegen Leute zu zocken, die immer mitziehen, selbst wenn sie ein mieses Blatt haben - und dann auch noch von Fortuna dafür belohnt werden, indem sie aus einer Zwei und einer Sieben plötzlich ein Full-House basteln können. Stefan ist so ein Typ ...

teleschau: Und was für eine Art Spieler bist Du?

Elton: Ich bin eher ein defensiver Zocker, der die todsicheren Blätter spielt und nur noch vom Unglück geschlagen werden kann

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