Das Leben meint es gut mit Melanie (Witherspoon). Die Wahl-New-Yorkerin ist nicht nur eine erfolgreiche Designerin, sondern auch privat vom Glück verfolgt: Der begehrteste Junggeselle der Stadt, Andre

w Hennings (Dempsey), hat um ihre Hand angehalten. Dumm nur, dass Melanie bereits verheiratet ist. Und zwar mit ihrem Freund aus Jugendtagen, Jake (Lucas). Dieser weigert sich seit Jahren, sie freizugeben.
Melanie muss also mit den Scheidungspapieren in ihre ländliche Heimat Alabama reisen und sich ihrer Vergangenheit stellen. Natürlich schlägt das Herz beim Anblick des verlassenen, nicht unattraktiven Ehemanns bald wieder schneller. Und Melanie dämmert, dass sie im Grunde doch zu diesen verrückten und etwas hinterwäldlerischen Südstaatlern gehört, die noch immer Szenen aus dem Bürgerkrieg nachspielen, um es den Yankees endlich zu zeigen.
Filme wie "Sweet Home Alabama" halten für die vom Weg abgekommenen Heldin und die Zuschauer gleichermaßen eine Menge We

isheiten über das Leben bereit. "Man kann Wurzeln und Flügel haben", weiß Jake, der Melanie bei ihrer Hochzeit noch aufs Kleid gekotzt hatte. Jetzt lebt er vor, wie man heimatverbunden bleibt und trotzdem so etwas wie Erfüllung findet. Kurz: Mel steht zwischen zwei Männern, die sie gleichermaßen attraktiv findet, und nur einer kann im Nord-Südstaaten-Herzenskonflikt der Sieger sein.
Kompliment für Reese Witherspoon: Die pfiffige, kleine Blondine ("Walk the Line") trägt diesen Film, den der Spezialist für Rührstücke, Andy Tennant ("Ein Schatz zum Verlieben"), routiniert und mit Gefühl nach den immer funktionierenden Schmachtformeln inszenierte, fast im Alleingang. Momentan steht die 33-Jährige mit Jack Nicholson und Owen Wilson für eine noch titellose romantische Komödie von James L. Brooks ("Besser geht's nicht") vor der Kamera.
Ausstrahlung am 30.07.2009 um 20:15 Uhr auf Sat.1
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Autor: Franziska Kramer/teleschau - der mediendienst
Bilder:
Sat.1 / Touchstone Pictures
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