Und plötzlich fanden wir uns da auf der Bühne und fingen einfach an, zu spielen. Ich dachte, die würden uns von der Bühne jagen. Was folgte, war aber eine der schönsten Nächte unseres Lebens. Und darüber geht die zweite Strophe des Songs."

Eine Entfernung, die also auch eine zeitliche Komponente besitzt, die aufzeigt, dass gut Ding manchmal tatsächlich Weile haben will? Watson lacht, erzählt von anderen Songs, die nach vier Stunden im Kasten gewesen seien. Eigentlich, so sagt er nach einer kurzen Pause, ließe sich dieser Prozess nicht erklären. Und: Eigentlich würden einem die Melodien, die man da entdeckt und rausschleudert, auch gar nicht gehören: "Ich glaube nicht, dass Dir die Musik gehört. Es ist vielmehr so, dass du sie dir für eine Zeit ausleihst. Dieser Ansatz, bescheiden zu bleiben, sich selbst nicht zu überschätzen, teilen zu wollen - das ist für mich der beste Blickwinkel, den man auf Musik haben kann. "

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Autor: Jochen Overbeck/teleschau - der mediendienst
Bilder: Brigitte Henry / Universal Music

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