Vor "ER" sah man den nunmehr zweifachen "Sexist Men Alive" in kurzlebigen TV-Nebenrollen und eher mittelprächtigen Kinofilmen wie "Die Rückkehr der Killertomaten" (1988). Doch 1994 wendete sich das Bl

att, Clooney übernahm die Rolle des Kinderarztes Doug Ross. Mit Michael Crichton, der schon "Jurassic Park" schrieb, als Autor und Steven Spielberg als Produzent konnte nicht viel schiefgehen, und in der Tat erschufen die Macher mit "Emergency Room" eine vollkommen neue Art der medizinischen Drama-Serie - schneller, authentischer, tragischer. Der Rest ist Fernsehgeschichte.
Insgesamt 122 Mal wurde die Sendung bislang für den Emmy nominiert, 22 Mal konnte sie gewinnen. Zahlreiche Stars übernahmen Gastrollen, darunter Oscarpreisträger Forest Whitaker, Ewan McGregor, Sally Field, Lucy Liu, Susan Sarandon sowie Ray Liotta. Und sogar Quentin Tarantino führte in einer Folge Regie.
Von den Darstellern profitierte besonders George Clooney von dem Erfolg. Plötzlich hagelte e

s Filmangebote wie "From Dusk Till Dawn" (1996), "Tage wie dieser" (1996) oder "Out of Sight" (1998). Innerhalb kurzer Zeit stieg er zum Weltstar auf. Es war nur eine Frage der Zeit, bis er den weißen Kittel an den Nagel hing. 1999 hatte Doug Ross seinen letzten Auftritt im County General. Zehn Jahre später steht "Emergency Room - Die Notaufnahme" kurz vor dem Finale, und George Clooney kehrt noch einmal zurück. Gemeinsam mit Julianna Margulies, die Ross' Freundin Carol Hathaway spielte, ist er in der viertletzten Folge zu sehen. Arzt und Krankenschwester haben sich inzwischen in Seattle niedergelassen und arbeiten wie schon zu Chicagoer Zeiten Seite an Seite in einem Hospital. Dort wird ein junger Mann eingeliefert, der als Organspender für ihren alten Kollegen John Carter (Noah Wyle)

in Frage kommt.
Neben Clooney, Margulies und Wyle ist in der Folge, die passenderweise "Alte Zeiten" heißt, auch Eriq La Salle als Peter Benton zu sehen - alle vier gehörten zur ersten Stammbesetzung. Damit stimmt die Episode in den recht nostalgischen Ton der letzte Staffel ein, in der "ER" zahlreiche alte Hauptdarsteller für einen letzten Auftritt in der grünen Ärztekluft vor die Kamera holt. Bislang waren beispielweise schon die Ex-Ärzte Mark Greene (Anthony Edwards), Robert "Rocket" Romano (Paul McCrane) und Elizabeth Corday (Alex Kingston) zu sehen. Im großen Finale, das in den USA mehr als 16 Millionen Menschen sahen, werden dann noch mehr alte Gesichter für einen endgültigen Abschied vorbeischauen
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