Promis als Zugpferde für den politischen Wahlkampf einzuspannen, ist längst Usus unter den politischen Werbetrommlern. Auch der Verein "Steinmeier wird Kanzler" bediente sich dieser Praxis und veröffe

ntlichte vor Kurzem eine Steinmeier-Anzeige, verziert mit der Unterschrift der Schauspielerin und Präsidentin der Deutschen Filmakademie Senta Berger. Dumm nur, dass die Wahlhelfer es unterließen, die Aktion von der 69-Jährigen absegnen zu lassen. "Ich fühle mich missbraucht", wurde die Ehefrau des Regisseurs Michael Verhoeven nun im "Spiegel" zitiert. Sie gehe zwar grundsätzlich mit der Kulturpolitik der Regierung konform, finde es aber leichtfertig und unverschämt, wie mit ihr umgegangen wurde. Prompt entschuldigten sich die Initiatoren der Kampagne bei der Schauspielerin, die der SPD dennoch nicht den Rücken kehrt.
Autor: /teleschau - der mediendienst
Bilder:
ZDF / Stephen Morley
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