Star-Regisseur Roman Polanski könnte bei dem gegen ihn laufenden Prozess wegen Verführung einer Minderjährigen eine Wendung zu seinen Gunsten erfahren. Wie die "New York Times" berichtete, soll der er

fahrene und renommierte Rechtsanwalt Reid Weingarten für das Verfahren gegen den 76-Jährigen verpflichtet worden sein. Der Anwalt gelte als Persönlichkeit mit vielen Kontakten in Juristenkreisen. Nun habe Polanskis Anwalt die Möglichkeit, das Verfahren gegen seinen Mandanten zu beenden, bevor dieser in die USA ausgeliefert werde. Laut dem Blatt könnte der Anwalt anführen, dass man 1978 eine kurzzeitige Haftstrafe für den Angeklagten vorgesehen hatte. Außerdem sei Polanski 43 Tage in psychiatrischer Behandlung gewesen. Französische und Schweizer Offizielle indes sind sich uneinig darüber, ob die Festnahme richtig war. Polanski war Ende der 70er-Jahre vor der US-Justiz geflohen. Vor Kurzem war der Filmemacher in Zürich festgenommen worden.
Autor: /teleschau - der mediendienst
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