"Cold Case - Kein Opfer ist je vergessen" - Ohne Skalpell, dafür mit Knarre
(tsch) Nicht nur am Donnerstag, wenn Heidis Mädels über den Laufsteg stolzieren, ist Frauentag bei ProSieben. Auch den Mittwochabend hatten bislang nicht wenige Damen rot im Kalender angestrichen. Auf Modetipps, Herzschmerz und andere menschliche Dramen war bei "Desperate Housewives", "Grey's Anatomy" und "Private Practice" immer Verlass. Doch die attraktiven Serienlieblinge verabschiedeten sich unlängst kurz hintereinander in die Pause. Der Mittwoch bleibt zwar weiterhin in weiblicher Hand, allerdings geht es etwas weniger glamourös und spaßig zu. Seit zwei Wochen kämpft bereits Alexandra Neldel als Anwältin in "Unschuldig" für Gerechtigkeit. Nun zieht die taffe Kommissarin Lilly Rush (Kathryn Morris) mit 20 neuen Folgen "Cold Case - Kein Opfer ist je vergessen" (21.15 Uhr) nach.
Und für die kühle Blondine geht es sofort besonders nervenaufreibend los. Denn bevor die 18 neuen Episoden von Season fünf gesendet werden, reicht ProSieben noch zwei "kalte Fälle" von Staffel vier na

ch, darunter auch das Finale, in dem Lilly Rush und ihre Kollegen vom Philadelphia-Mord-Dezernat als Geiseln genommen werden. Ein furchtbares Erlebnis, das vor allem die Kommissarin so schnell nicht loslassen wird und dessen Folgen in die kommenden Episoden hineinwirken.
Ein Action- und Gewaltfeuerwerk will "Cold Case" aber weiterhin nicht sein. Die Serie kommt eben vor allem beim weiblichen Publikum so gut an (in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen erreichte die letzte Staffel einen durchschnittlichen Marktanteil von 13,1 Prozent), weil Lilly Rush bei der Lösung der eigentlich bereits zu den Akten gelegten Fälle ihre Menschlichkeit und Emotionalität nie verliert und sich mithilfe ihrer weiblichen Intuition und ihres Spürsinns in einer Männerdomäne durchsetzen ka

nn.
Viel Feingefühl ist auch wieder in der Auftaktfolge gefragt: Das "Cold Case" Team (in gewohnter Besetzung: Danny Pino, John Finn, Jeremy Ratchford, Thom Barry, Tracie Thoms) untersucht den Tod von Jay Dratton (Anthony Starke), bei dem 1998 ein bösartiger, nicht operabler Gehirntumor diagnostiziert wurde. Es besteht der Verdacht, dass ein Krankenpfleger, der bereits in mehreren Fällen der Euthanasie beschuldigt wurde, den Mann durch eine Überdosis Morphium getötet hat.
Ausstrahlung am 07.05.2008 um 21:15 Uhr auf ProSieben
Autor: Ute Nardenbach/teleschau - der mediendienst
Bilder:
ProSieben / Warner Bros. Television
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